Nachhaltige und gleichzeitig wirtschaftliche Gebäudekonzepte gehen meist über Standardlösungen und statische Normverfahren hinaus und erfordern daher die Begleitung durch leistungsfähige Berechnungsverfahren, die allen Projektbeteiligten die nötige Sicherheit geben, dass das entstehende Gebäude am Ende thermisch und energetisch als auch wirtschaftlich optimal funktioniert.
Wir sind überzeugt, dass die Anwendung moderner Simulationswerkzeuge im Bereich der Bauphysik unumgänglich ist, da marktübliche Rechenverfahren aufgrund der verallgemeinerten Eingangs- und Berechnungsparameter oftmals zu Überbemessungen führen. Um ökologische und gleichzeitig wirtschaftliche Lösungen des Energieproblems zu finden, müssen dynamische Prozesse abbildbar sein. Die Gebäudesimulation ermöglicht diese Dynamik und bietet dadurch Planern und Architekten eine verlässliche Unterstützung, Gebäude energetisch, wirtschaftlich, ökologisch und klimatisch zu optimieren.
Nennen wir das Problem direkt beim Namen: Die DIN 18599 und das aktuelle GEG sind ein komplexer Apparat mit unzähligen Vorschriften – teils undurchsichtig für Planer und Architekten und erst Recht für Bauherren. Etwas überspitzt formuliert fordern wir die Reduktion der Bürokratie und menschengemachten Vorschriften und anstelle dessen die Legalisierung der physikalischen Gesetze.
Das übergeordnete Ziel von DIN und GEG, unseren Gebäudebestand nachhaltig zu gestalten, dürfen wir nicht aus den Augen verlieren. In anderen Industrien hat man schon lange erkannt, dass man am besten Erkenntnisse über ein reales System gewinnt, wenn man physikalisch korrekte Modelle in hoher zeitlicher Auflösung einsetzt – so wie es nun auch der Entwurf der EBPD Richtline für die Gebäude- und Anlagenplanung fordert. Und diese Forderung kommt nicht von ungefähr, denn erneuerbare Energien stehen nicht unbegrenzt und jederzeit zur Verfügung. Kurzfristige- und langfristige Energiespeicherung und Last- und Energieverschiebungen, auch innerhalb erweiterter Systemgrenzen (Quartiere, Netze) erfordern dynamische, hochaufgelöste Betrachtungen, die von den bisherigen normativen Verfahren nicht geleistet werden.
Die gute Nachricht ist aber, dass heutige Simulationstools ausreichend validiert und sehr anwenderfreundlich sind (vgl. https://simquality.de/). Unsere gut ausgebildeten Ingenieure und Ingenieurinnen verfügen über die notwendigen Kenntnisse in der Thermodynamik. Wir trauen uns demnach zu, dieses Wissen auch in der Praxis anzuwenden.
Unser Ziel ist es, energieeffiziente, nachhaltige, wirtschaftliche, nutzerfreundliche und komfortable Lösungen für Ihr Gebäude zu finden, welche auf Höhe aktueller bautechnischer Möglichkeiten und darüber hinaus umgesetzt werden.
Klimafreundliche Lösungen müssen mindestens die gleiche Wirtschaftlichkeit erreichen wie fossile Systeme, um sich flächendeckend am Markt zu etablieren.
Mit unseren Konzepten schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Die monetären Vorteile unserer Konzepte übersteigen oftmals die Erträge einer Aktiengeldanlage um ein Vielfaches und das bereits beim Einfamilienhaus.
Unser Team aus fachkundigen Ingenieuren und Spezialisten kümmert sich um die Umsetzung Ihres Projektes. Schaffen wir gemeinsam etwas Nachhaltiges.